JBL
Bassorientiert und marktverbreitet. Solide Wahl im Mittelfeld.
Was
JBL ausmacht
JBL hat eine über 75 Jahre alte Pro-Audio-Tradition (Konzert-Lautsprecher, PA-Systeme), die im Konsumer-Bereich vor allem bassorientiert klingt. Das ist Marketing-Strategie: Die JBL-DNA spricht Pop-, HipHop- und EDM-Hörer an.
Die Tour-Reihe (Tour Pro 3, Tour One M3) ist die Premium-Linie und durchaus konkurrenzfähig mit Sony und Bose. Bei der Mittelklasse und dem Budget-Segment ist JBL extrem breit aufgestellt — von 30-Euro-Modellen bis zur 250-Euro-Tour-Pro.
JBL ist die Wahl, wenn man kein einfaches Modell will, sondern Klang mit Charakter, und wenn der Preis-Leistungs-Punkt im Mittelfeld liegen soll. Premium-ANC liefert JBL solide, aber nicht auf Sony- oder Bose-Niveau.

Tour Pro 3
Die JBL Tour Pro 3 sind ein absolutes Ausstattungsmonstrum. Das innovative Smart-Ladecase mit integriertem Farb-Touchscreen ist im Alltag extrem nützlich und kann sogar als Bluetooth-Sender verwendet werden. Gepaart mit einem druckvollen Sound, Auracast und 11 Stunden Akkulaufzeit bieten sie ein überragendes Paket.
Alle getesteten JBL-Modelle







Stärken
- ✓Bass-orientiertes Tuning, das viele Mainstream-Hörer mögen
- ✓Breite Modellpalette über alle Preisklassen
- ✓Solide ANC im Premium-Segment (Tour Pro 3)
- ✓Gute Verfügbarkeit im Einzelhandel (MediaMarkt, Saturn)
Schwächen
- −Treble manchmal scharf, vor allem bei niedrigeren Klassen
- −App weniger ausgereift als Sony Headphones oder Apple
- −Verarbeitung im Budget-Segment teilweise fragwürdig