JBL Tune 310C

Unser Schnellurteil
Die JBL Tune 310C sind der Konkurrent zu Apples EarPods USB-C im 25-Euro-Bereich. Pure-Bass-Tuning ist deutlich kräftiger im Tiefton, Mikrofon und Dreitastenfernbedienung funktionieren auf Android wie auf iPhone 15 sauber. Wer den Apple-Klang nicht braucht und mehr Bass plus Multi-Plattform-Kompatibilität will, kauft hier richtig.
- +Direkter USB-C-Anschluss an iPhone 15/16, Android, Tablet und Notebook
- +Eigener 24-Bit-DAC im Stecker mit drei EQ-Presets per App-freier Hardware-Steuerung
- +Dreitastenfernbedienung mit Mikrofon funktioniert auch unter Windows und macOS
- −Klang ist Pure-Bass-tuned, Mitten ziehen sich gegen den Tiefbass etwas zurück
- −Keine IP-Zertifizierung, nicht für Schwitzen und Regen gebaut
- −Silikon-Tip-Auswahl spärlich, keine Memory-Foam-Optionen im Lieferumfang
Eignung nach Use-Case
Wir testen jeden Kopfhörer in seiner Primärkategorie und bewerten dort streng. Die übrigen Use-Cases zeigen, wo das Modell nebenbei noch funktioniert.
Musik & Alltag
Pure-Bass-Tuning liefert kräftigen Tiefton für den Preis, Mitten und Höhen kommen klar genug für entspanntes Hören. Im direkten Vergleich zu Apple EarPods USB-C ist der Bass deutlich präsenter, dafür leiden Detail-Auflösung und Bühne. Für Pop, Hip-Hop und Pendel-Musik solide, für Klassik oder Jazz zu bassbetont.
Auch geeignet für
Calls & Office6/10
Inline-Mikrofon liefert klare Sprachübertragung in ruhigen Räumen, plattformunabhängig dank USB-C-Standard. Multitasking-Fernbedienung funktioniert auf iPhone, Android, Mac und Windows. Im Café noch okay, an befahrener Straße grenzwertig wegen fehlender Rauschunterdrückung.
Sport4/10
Federleichtes Gehäuse, sitzt mit den passenden Silikon-Tips sicher. Aber keine IP-Klasse: Schweiß und Regen sind nicht abgedeckt. Für gelegentliches Sportstudio okay, fürs Joggen oder Outdoor klar zu wenig Schutz.
Kinder4/10
Keine Hardware-Lautstärkebegrenzung, aber der Hardware-DAC im Stecker begrenzt die maximale Ausgabe physikalisch. Form und Bedienung sind nicht kinder-spezifisch, für ältere Schulkinder als USB-C-Backup okay.
Schlafen2/10
Kabel am Kopfkissen plus In-Ear-Form sind nicht ideal. Für Seitenschläfer drücken sich die Buds in den Knorpel. Wer im Bett hören will, ist mit Soundcore Sleep A30 besser dran.
Der Testbericht
~5 Min LesezeitHier erkläre ich, was den Kopfhörer in jedem Bereich ausmacht. Wie sich daraus der Gesamtscore zusammenrechnet — mit Gewichtung pro Kriterium — siehst du in der Aufschlüsselungs-Tabelle direkt unter dem Bericht.
Die JBL Tune 310C sind seit Mitte 2023 auf dem Markt und JBLs Antwort auf Apples USB-C-EarPods. Ich habe sie zwei Wochen am iPhone 16, am Pixel 9 und am MacBook Air getestet und sage, wann die zehn Euro Aufschlag gegenüber Apples Budget-Hörer Sinn machen.
Klang
Klangsignatur: bass-betont mit JBLs Pure-Bass-Abstimmung. Der Tiefton kommt deutlich kräftiger als bei den Apple EarPods USB-C, im Bereich um 60 bis 80 Hz hat das Tune 310C echten Wumms. Pop, Hip-Hop und elektronische Musik gewinnen, akustische Genres oder Klassik leiden, weil die Mitten gegen den Bass zurücktreten.
Die Silikon-Tips dichten den Gehörgang gut ab, was bei Apple-EarPods physikalisch fehlt. Dadurch isoliert das Tune 310C passiv deutlich besser, auch der Bass leakt nicht raus, was ihm einen weiteren Vorteil im Bus und Zug verschafft. Klanglich ordne ich das als konsumentenfreundliches Tuning ein, nicht als audiophilen Anspruch.
Im Stecker sitzt ein eigener 24-Bit / 96-kHz-DAC, der vom Quellgerät unabhängig arbeitet. Drei EQ-Presets (Bass Boost, Vocal, Default) lassen sich per Knopfdruck am Inline-Remote umschalten, ohne dass eine App nötig ist. Praktisch, weil man am Linux-Laptop ohne JBL-App trotzdem den Sound formen kann.
Tragekomfort
Mit etwa 14 g samt Kabel federleicht im Ohr. Drei Silikon-Tip-Größen sind dabei, was für 25 Euro fair ist, Memory-Foam-Tips muss man separat kaufen. Bei mir saßen die Buds bei den meisten Test-Tagen zwei bis drei Stunden ohne Druckgefühl. Das Kabel ist als flaches Bandkabel ausgeführt, was den Verheddrungs-Faktor in der Hosentasche deutlich reduziert.
Im Vergleich zu Apples offener EarPod-Form sitzen die Tune 310C bei mehr Ohrformen sicher, weil die Silikon-Tips sich anpassen. Brillenträger profitieren von der In-Ear-Bauform, beim Bewegen bleibt der Sitz stabil. Kein Ohrhaken, also für intensive Sport-Bewegung nicht der richtige Hörer.
ANC
Kein aktives ANC, nur passive Dämpfung durch den Silikon-Tip-Sitz. Mit der richtigen Tip-Größe reicht das für ruhige Räume und mäßige Bus-Fahrten, im Flugzeug oder im Großraumbüro hört man die Umgebung klar. Wer ANC will, ist hier komplett falsch und sollte zu AirPods Pro 3 oder im Budget-Segment zu CMF Buds Pro 2 wechseln.
Akku & Technik
Kabelgebunden, keine Akku-Sorge. Der eigene DAC im Stecker ist eine echte Hardware-Stärke: 24 Bit, bis 96 kHz Sample-Rate, plattformunabhängige EQ-Presets. Das bedeutet, der Klang ist überall gleich, egal ob am Pixel, iPhone, MacBook oder PC.
Der Stecker selbst sitzt fest in allen USB-C-Buchsen, kein Wackeln. Beim Wechseln zwischen Geräten muss man physisch umstecken, was 2026 ein Mehraufwand gegenüber Multipoint-TWS ist. Für ein einzelnes Quellgerät dafür das stabilste Setup, das man bekommen kann.
Verarbeitung
Plastik-Verarbeitung im JBL-Standard, sauber gefertigt aber sichtbar Budget-Klasse. Das Flach-Kabel ist gummiert und verheddert sich deutlich seltener als Apple-EarPod-Rundkabel. Schwachpunkt typisch für Budget-Hörer: der Knickpunkt direkt am Stecker. Bei intensiver Tasche-rein-Tasche-raus-Nutzung über 18 Monate gehört der Stecker zu den ersten Verschleißteilen.
JBL liefert nur einen Stoffbeutel mit, kein Hardcase. Der USB-C-Stecker hat eine sichtbare Zugentlastung, was schon mal mehr ist als Apple bei den EarPods USB-C bietet. Das Flachkabel gefällt mir, das fehlende Case bleibt der Kritikpunkt.
Mikrofon
Das Inline-Mikrofon sitzt am rechten Kabel am Dreitasten-Remote und liefert in ruhigen Räumen klare Sprache. Für den Preis finde ich das Mikrofon ordentlich. Im Café und an der Straße wird die Aufnahme dünn, weil JBL keine aktive Rauschunterdrückung am Mikrofon einbaut.
Preis-Leistung
24,99 Euro Listenpreis, auf Amazon meist 19 bis 25 Euro. Im selben Preis-Segment liegen Apple EarPods USB-C (19 Euro), Samsung EO-IC100 (17 Euro), Sennheiser CX 80S (29 Euro, noch mit Klinke + Adapter). Das JBL gewinnt klar bei plattformunabhängiger Bedienung, beim Bass-Tuning und bei der EQ-Hardware-Steuerung.
Für 25 Euro bekommt man hier solideren Klang als bei den Apple EarPods plus Multi-Plattform-Tauglichkeit. Für mich sind sie die naheliegende Budget-Wahl für alle außerhalb des Apple-Ökosystems. Mein Urteil: Wer USB-C-Hörer für iPhone oder Android sucht und mehr Bass mag, ist hier klar besser bedient als bei Apple. Wer Apple-Sound und Apple-Software-Integration will, bleibt bei den EarPods USB-C.

Die JBL Tune 310C sind die Plattform-neutrale 25-Euro-Wahl, wenn Apple-Ökosystem keine Rolle spielt. Bass-Sound, USB-C-DAC, Mikrofon und Dreitastenfernbedienung machen sie zum pragmatischen Daily-Backup für Android, iPhone und Notebook. Wer audiophilen Klang will, zahlt den Aufschlag für Sennheiser IE 200.
Score-AufschlüsselungSo setzt sich der Score zusammen+
So setzt sich der Score zusammen
Als Musik- & Alltags-Kopfhörer wird dieses Modell nach den Kriterien gewichtet, die in dieser Kategorie zählen. Jede Kategorie hat eine eigene Gewichtung — bei Sport-Kopfhörern steht Sitz-Stabilität vorne, bei Kinder-Kopfhörern Lautstärkebegrenzung. Aspekte, die im Testbericht oben diskutiert werden, aber für diese Kategorie keine Score-Relevanz haben, sind hier nicht aufgeführt. Dazu kommen Boni und Mali, mit denen ich kaufrelevante Stärken oder Schwächen gewichte, die kein Kriterium abbildet. Die Summe aller Zeilen ergibt den Gesamtscore.
Ähnliche Modelle
Direkt vergleichen
Side-by-side gegen die nächsten Konkurrenten dieser Klasse.
Mehr Details
Spezifikationen, Maße und Hersteller-Highlights. Tagesaktuelle Daten via Amazon-API.
Technische Daten
ANC, Codecs, Akku, Wasserschutz+
Technische Daten
- Bauform
- In-Ear mit Kabel
- Klangsignatur
- Bass-betont
- Aktive Geräuschunterdrückung
- Keine
- Awareness / Transparenz
- Nein
- Multipoint
- Nein
- Akkulaufzeit
- Kabelgebunden
- Wasser-/Staubschutz
- Kein
- Codecs
- —
- Mikrofon-Qualität
- 6 / 10
Weitere Ansichten
10 zusätzliche Produktbilder direkt von Amazon+
Weitere Ansichten
Produktdetails
Maße, Modellnummer, EAN, Garantie+
Produktdetails
- Farbe
- schwarz
- Gewicht
- 0.03086471668 Pfund
- Maße
- 0.7874 Zoll × 2.3622 Zoll × 7.0866 Zoll
- Modellnummer
- JBLT310CBLK
- EAN
- 1200130011146
- Herstellergarantie
- 2 Years
- Veröffentlicht
- 01.03.2024
- Amazon Bestseller-Rang
- #525
Vom Hersteller
5 Marketing-Highlights direkt von Amazon+
Vom Hersteller
- Die bequemen JBL Kopfhörer bieten mit dem JBL Pure Bass Sound einen kraftvollen, tiefen Bass / Das Hi-Res-Audio liefert eine klare und detaillierte Soundqualität mit einem breiten Frequenzbereich
- Kompatibel mit vielen USB-C-Geräten: Dank des USB-C-Anschlusses sind die kabelgebundenen Kopfhörer mit einer Vielzahl von Geräten wie PCs, Mobilgeräten und Gaming-Konsolen kompatibel
- Die Musikwiedergabe und Lautstärke lassen sich über die 3-Tasten-Fernbedienung an einem verwicklungsfreien Flachkabel steuern, das sich selbst in der Tasche nicht verknotet
- EQ-Voreinstellungen: Zwischen Standard, Bass oder Vocal wählen, um über die Fernbedienung am Kabel den gewünschten Sound zu finden / Das integrierte Mikrofon ermöglicht jederzeit spontane Telefonate
- Lieferumfang: 1 x Tune 310 C kabelgebundene USB-C-Kopfhörer von JBL in Schwarz / Inkl. 1 x Ohrstöpsel in 3 Größen, 1 x Warnung und 1 x Produkt-Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Diese Punkte stammen direkt vom Hersteller. Unsere unabhängige Bewertung findest du oben im Schnellurteil und Testbericht.













